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30.07.2021

Fanget uns die Füchse, die kleinen Füchse, welche die Weinberge verderben – Hl. 2:15.

Viele sind in bezug auf die kleinen Verletzungen ihres Weihegelübdes nachlässig. Sie sagen: „Was bringt mir diese Sorgfalt und ein Leben, das sich so sehr von dem der Welt im allgemeinen unterscheidet?“ Ganz sicher, so ein Leben ist sinnvoll. Denn wenn man in den kleinen Dingen siegreich ist, wird man auf größere Dinge vorbereitet, die dadurch auch ermöglicht werden. Und im Gegensatz dazu bedeutet es eine sichere Niederlage im Kampf als Ganzes, wenn wir uns in den kleinen Dingen dem Willen des Fleisches überlassen. Wir, die wir Nachfolger in den Fußstapfen Jesu‘ Christi geworden sind, wissen, daß wir geprüft werden müssen (wenn unsere Prüfung nicht bereits begonnen hat), und wir sollten uns darüber im klaren sein, daß wir nur dann geistlich stark und in der Lage sein werden zu „überwinden“, wenn wir die Selbstverleugnung in den kleinen Dingen des Lebens üben und die natürlichen Begierden des Fleisches hinsichtlich der Nahrung, der Kleidung, des Benehmens usw. töten (sterben lassen) - Z ’99, 172 (R 2494).

* * *

Unsere Fehler, große und kleine, schaden unseren geistigen Früchten. Dieser Gedanke sollte uns dazu veranlassen, einen unaufhörlichen Krieg gegen sie zu führen, nicht indem wir in die Luft schlagen, sondern uns mit Vernunft anstrengen. Wir können unsere Fehler überwinden, indem wir unsere Zuneigungen von ihnen lösen, sie verabscheuen, meiden und uns ihnen widersetzen. Indem wir uns ihnen widersetzen, sollen wir sie ebenso angreifen wie ihre Angriffe zurückweisen. Wir greifen diese Fehler an, indem wir sie mit entgegengesetzten Gnaden verdrängen und indem wir sie durch andere, nicht entgegengesetzte Gnaden, in Schranken halten. Wir weisen sie ab, indem wir sie nicht beachten und unzugängliche Herzen und Sinne für sie aufbieten. Dies alles geschieht durch den Geist des Herrn - P ’36, 95.




Parallele Schriftstellen: 2. Chr. 12:14; Spr. 4:23; Pred. 5:6; Jes. 1:18; 44:20; Jer. 17:9; Hes. 20:16; Mt. 12:31, 33-35; 15:2-20; 1. Kor. 5:6; Eph. 2:1-5; Hebr. 3:13; 12:5; Jak. 1:14, 15; 2:10, 11; 4:1-3, 17; 2. Petr. 1:4; 1. Joh. 3:4-15; 5:17.

Hymns: 78, 272, 130, 136, 1, 145, 183.
Poems of Dawn, 169: The Time is Short.
Tower Reading: Z ’16, 118 (R 5886).

Fragen: Wie bin ich diese Woche mit meinen Fehlern umgegangen? Wie? Warum? Was half oder hinderte dabei? Was waren die Ergebnisse?

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