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30.05.2020

In Hoffnung freuet euch; in Trübsal harret aus – Röm. 12:12.

Hier wird ein wichtiger Teil des großen Kampfes im Leben eines Christen genannt. Er muß die natürlichen Neigungen der alten Natur bekämpfen und vertrauensvoll in der Stärke des großen Anführers seiner Errettung auf den Sieg hoffen. Er darf den schmeichelhaften und irreführenden Einflüssen des Wohlstandes nicht unterliegen, und auch nicht unter den Bürden des Unglücks ermatten. Er darf nicht zulassen, daß die Prüfungen des Lebens sein Gemüt verbittern und verhärten, ihn verdrießlich oder mürrisch oder bitter und unfreundlich machen. Er darf auch nicht zulassen, daß sich Stolz, Prahlerei oder Selbstgerechtigkeit entwickeln und nähren an den zeitlichen Gütern, die ihm die Vorsehung des Herrn zugedacht hat, um seine Treue als Verwalter auf die Probe zu stellen - Z ’95, 20 (R 1759).

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Unsere Hoffnung, ein Ebenbild Gottes und Christi zu werden und an den Segnungen und dem Werk des Königreichs teilzuhaben, ist eine starke Grundlage für die Freude. Unsere Trübsale sind Schritte, die uns auf die Verwirklichung unserer Hoffnungen vorbereiten. Sie verlangen die Ausübung der Geduld, damit wir nicht verfehlen, mit freudiger Beständigkeit im Schauen auf die herrliche Hoffnung, die vor uns gesetzt ist, auszuharren, während wir unsere Trübsale betrachten. Die Geduld soll ihr vollkommenes Werk haben, und die herrliche Hoffnung wird die unsere sein - P ’35, 62.




Parallele Schriftstellen: Phil. 4:4; 1. Thes. 4:2, 3, 6, 7; 5:16; Lk. 10:20; Röm. 15:3, 4, 13; 5:2-5; Hebr. 3:6; 10:36; 1. Petr. 4:13; Lk. 21:19; Ps. 37:7; 40:1; Hab. 3:17, 18; Kol. 1:11; Jak. 1:2-4; 5:7; 1. Petr. 2:19, 20; Hebr. 12:1-3; 2. Thes. 1:4.

Hymns: 25, 7, 21, 32, 58, 88, 92.
Poems of Dawn, 185: I Can Trust.
Tower Reading: Z ’11, 408 (R 4909).

Fragen: Was waren die Erfahrungen dieser Woche im Licht dieser Schriftstelle? Wie wurde ihnen begegnet? Auf was liefen sie hinaus?

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