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DIE WIEDERKUNFT UNSERES HERRN

IHR ZWECK, DIE WIEDERHERSTELLUNG ALLER DINGE, VON DER GEREDET WURDE

"Und er den euch zuvorverordneten Jesus Christus sende, welchen freilich der Himmel aufnehmen muss bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von welchen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat." Apg. 3:20, 21.

DASS unser Herr die Absicht hatte, seine Jünger verstehen zu lassen, dass er zu irgend einem Zweck, auf irgend eine Art und Weise und zu irgend einer Zeit wiederkommen würde, wird nach unserer Vermutung von allen, die mit der Heiligen Schrift vertraut sind, anerkannt und geglaubt. Denn, als er sagte: "Wenn ich hingehe . . ., so komme ich wieder (Joh. 14:3), bezog er sich sicherlich auf ein zweites persönliches Kommen. Ziemlich viele Leute meinen, dass, wenn Sünder bekehrt werden, dies einen Teil des Kommens Christi bildet, und dass er dies fortsetzt, bis die ganze Welt bekehrt ist. Dann, sagen sie, wird er vollständig gekommen sein. Diese vergessen offensichtlich das Zeugnis der Heiligen Schrift über das Thema, welches das Gegenteil ihrer Erwartung erklärt: dass die Welt in der Zeit des zweiten Advents unseres Herrn von der Bekehrung zu Gott weit entfernt sein wird; dass "in den letzten Tagen gefahrvolle Zeiten da sein werden; denn die Menschen werden . . . mehr das Vergnügen lieben als Gott" (2. Tim. 3:1-4); dass "böse Menschen aber und Gaukler werden zu Schlimmerem fortschreiten, indem sie verführen und verführt werden" (Vers 13). Sie vergessen die besondere Warnung des Meisters an seine "kleine Herde": "Hütet euch aber, dass . . . nicht . . . jener Tag plötzlich über euch hereinbreche; denn wie ein Fallstrick wird er kommen über alle [die nicht Acht geben], die auf dem ganzen Erdboden ansässig sind". (Lk. 21:34, 35). Wiederum können wir in der Gewissheit bleiben, dass, wenn es heißt: "Wehklagen werden seinetwegen alle Geschlechter der Erde", wenn sie ihn kommen sehen (Offb. 1:7), kein Hinweis auf die Bekehrung von Sündern gegeben ist. Wehklagen alle Menschen aufgrund der Bekehrung von Sündern? Im Gegenteil, wenn sich diese Textstelle, wie beinahe alle eingestehen, auf die Gegenwart Christi auf der Erde bezieht, lehrt sie, dass alle auf der Erde sein Erscheinen nicht lieben werden, wie sie es sicherlich tun würden, wenn alle bekehrt wären.

Einige erwarten ein tatsächliches Kommen und eine tatsächliche Gegenwart des Herrn, legen aber die Zeit des Ereignisses weit von hier entfernt fest und behaupten, dass durch die Anstrengungen der Kirche in ihrem jetzigen Zustand die Welt bekehrt sein muss und somit das Millennium-Zeitalter eingeführt wird. Sie behaupten, dass, wenn die Welt bekehrt, Satan gebunden und die Erde mit der Erkenntnis des Herrn gefüllt worden ist, und wenn die Nationen den Krieg nicht mehr lernen, dann wird dass Werk der Kirche in ihrem jetzigen Zustand beendet sein, und dass, wenn sie diese große und schwierige Aufgabe vollendet hat, der Herr kommen wird, um die irdischen Angelegenheiten abzuwickeln, die Gläubigen zu belohnen und die Sünder zu verurteilen.

Einige Schriftstellen, wenn man sie aus dem Zusammenhang nimmt, scheinen diese Ansicht zu begünstigen, doch wenn das Wort und der Plan Gottes als Ganzes gesehen wird, wird man bei allen finden, dass sie die gegenteilige Ansicht begünstigen, nämlich dass Christus vor der Bekehrung der Welt kommt und zu dem Zweck herrscht, die Welt zu bekehren, dass die Kirche jetzt geprüft wird und dass die Belohnung, die den Überwindern verheißen wurde, darin besteht, dass sie nach ihrer Verherrlichung mit dem Herrn Jesus an dieser Herrschaft teilhaben werden, was das von Gott bestimmte Mittel ist, um die Welt zu segnen und zu veranlassen, dass die Erkenntnis des Herrn zu jedem Geschöpf gelangt. Dies sind die besonderen Verheißungen des Herrn: "Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Throne zu sitzen . . . Und sie lebten und herrschten mit dem Christus tausend Jahre". Offb. 3:21; 20:4.

Der Apostel (Apg. 15:14) sagt uns, dass der Hauptzweck des Evangeliums im gegenwärtigen Zeitalter darin besteht, "ein Volk zu nehmen" für Christi Namen " die überwindende Kirche, die bei seinem zweiten Advent mit ihm vereinigt sein und seinen Namen erhalten wird. Das Zeugnisablegen für die Welt während dieses Zeitalters ist ein zweitrangiges Thema.

"MEINE PLÄNE SIND NICHT EURE PLÄNE". Jes. 55:8-11

Eine weitere Untersuchung der offenbarten Pläne Gottes wird einen breiteren Einblick in das Thema sowohl des ersten als auch des zweiten Advents geben, und wir sollten daran denken, dass beide Ereignisse als Teile eines Planes im Zusammenhang stehen. Das spezielle Werk des ersten Advents bestand darin, die Menschen zu erlösen, und das des zweiten Advents, die Erlöstenwiederherzustellen, zu segnen und zu befreien. Nachdem er sein Leben als ein Lösegeld für alle gab, fuhr unser Heiland auf, um dem Vater dieses Opfer darzustellen und schuf somit Sühnung für die Ungerechtigkeit des Menschen. Er verzögert und erlaubt dem "Fürsten dieser Welt", seine Herrschaft des Bösen fortzusetzen, bis "die Braut, das Weib des Lammes", auserwählt ist, die den Einfluss dieser gegenwärtigen bösen Welt überwinden muss, um für eine solche Ehre würdig geachtet zu werden. Dann wird der Anfang dieses Werkes, der Menschheit die großen Segnungen zu geben, die ihnen durch sein Opfer gesichert werden, an der Zeit sein, und er wird hervortreten, um alle Geschlechter der Erde zu segnen. " Hebr. 9:24, 28; Apg. 15:14; Offb. 3:21.

Es ist wahr, das Wiederherstellen und Segnen hätte sofort anfangen können, als der Lösegeldpreis durch den Erlöser bezahlt wurde, und dann wäre das Kommen des Messias nur ein Ereignis gewesen, und die Herrschaft und der Segen hätten sofort begonnen, wie der Apostel zuerst erwartete (Apg. 1:6). Doch Gott hatte "für uns [die christliche Kirche] etwas Besseres vorgesehen" (Hebr. 11:40). Daher liegt es in unserem Interesse, das die Herrschaft Christi von den Leiden des Hauptes durch diese 18 Jahrhunderte getrennt ist.

Dieser Zeitraum zwischen dem ersten und dem zweiten Advent, zwischen dem Lösegeld für alle und dem Segen für alle, dient der Prüfung und Auswahl der Kirche, die der Leib Christi ist. Sonst hätte es nur den einen Advent gegeben, und das Werk, das während des Zeitraums seiner zweiten Gegenwart, im Millennium, verrichtet wird, wäre auf die Auferstehung Jesus gefolgt. Oder statt zu sagen, dass das Werk des zweiten Advents unmittelbar auf das Werk des ersten gefolgt wäre, wollen wir vielmehr sagen, dass, wenn Jehova die Auswahl der "kleinen Herde", "des Leibes Christi", nicht beabsichtigt hätte, hätte der erste Advent nicht zu dem entsprechenden Zeitpunkt stattgefunden, sondern wäre zu der Zeit des zweiten Advents geschehen, und es hätte nur einen gegeben. Denn die Zulassung des Bösen für 6000 Jahre war offensichtlich genauso Gottes Absicht wie die Ausführung des Reinigens und der Wiederherstellung aller Menschen während des 7. Jahrtausends.

So gesehen war das Kommen Jesu als Opfer und Lösegeld für die Sünder gerade lange genug, um die Auswahl seiner "kleinen Herde" von "Miterben" vor der Zeit der Segnung und Wiederherstellung zu berücksichtigen. Dies wird einigen eine Begründung für die scheinbare Verzögerung der Austeilung der verheißenen und im Lösegeld vorgesehenen Segnungen seitens Gottes sein. Die Segnungen werden zur rechten Zeit kommen, wie zuerst geplant war, obwohl, für einen herrlichen Zweck, der Preis länger zuvor bezahlt wurde, als die Menschen es erwartet hätten.

Der Apostel informiert uns, dass Jesus während der ganzen dazwischenliegenden Zeit, von seiner Himmelfahrt bis zum Beginn der Zeiten der Wiederherstellung oder des Millennium-Zeitalters "" "welchen freilich der Himmel aufnehmen muss bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge" (Apg. 3:21) " auf der Erde nicht anwesend " in den Himmeln " war. Da die Heilige Schrift somit lehrt, dass der Zweck des zweiten Advents unseres Herrn in der Wiederherstellung aller Dinge, von denen geredet wurde, liegt und dass in der Zeit seines Erscheinens die Nationen so weit von der Bekehrung entfernt sind, dass sie zornig (Offb. 11:18) und im Widerstand sind, muss entweder zugestanden werden, dass die Kirche verfehlen wird, ihre Mission zu erfüllen, und dass der Plan Gottes soweit zunichte gemacht wird, oder, wie wir behaupten und gezeigt haben, dass die Bekehrung der Welt im gegenwärtigen Zeitalter nicht von der Kirche erwartet wurde, sondern dass ihre Mission darin bestanden hat, das Evangelium in aller Welt zu einem Zeugnis zu predigen und sich unter göttlicher Anleitung auf ihr großes zukünftiges Werk vorzubereiten. Gott hat seine Macht zur Bekehrung der Welt möglicherweise noch nicht ausgeschöpft. Ja noch mehr, er hat sie noch nicht einmal probiert.

Diejenigen, die behaupten, dass Jehova 6000 Jahre lang versucht hat, die Welt zu bekehren und die ganze Zeit fehlgeschlagen hat, müssen es schwierig finden, derartige Ansichten mit der Zusicherung der Bibel zu vereinbaren, dass alle Vorsätze Gottes ausgeführt werden und dass sein Wort nicht leer zu ihm zurückkehren, sondern ausrichten wird, wozu es gesandt wurde (Jes. 55:11). Die Tatsache, dass die Welt noch nicht bekehrt worden ist und dass die Erkenntnis des Herrn noch nicht die Erde erfüllt hat, ist ein Beweis, dass es für diese Mission noch nicht gesandt wurde.

Wenn wir einen Blick zurückwerfen, bemerken wir die Auswahl oder Erwählung Abrahams und gewisser Personen seiner Nachkommen zu Kanälen, durch die der verheißene Samen, der Segnender aller Geschlechter auf der Erde, kommen würde (Gal. 3:16, 29). Wir bemerken auch die Auswahl Israels aus allen Nationen als der einen, durch die Gott im Vorbild illustrierte, wie das große Werk für die Welt ausgeführt werden sollte " ihre Befreiung aus Ägypten, ihr Kanaan, ihre Bündnisse, ihre Gesetze, ihre Opfer für die Sünden, für die Auslöschung der Schuld und für die Besprengung des Volkes und ihre Priesterschaft zur Ausführung von all diesem, die eine Miniatur- und vorbildliche Darstellung der wahren Priesterschaft und der Opfer zur Reinigung der Menschheit war. Gott, der für das Volk eintrat, sagte: "Nur euch habe ich von allen Geschlechtern der Erde erkannt" (Am. 3:2). Dieses Volk allein war anerkannt, bis Christus kam, ja und auch danach, denn sein Dienst war auf sie beschränkt, und er erlaubte seinen Jüngern nicht, zu anderen zu gehen, und als er sie aussandte, sprach er: "Gehet nicht auf einen Weg der Nationen, und gehet nicht in eine Stadt der Samariter". Warum so, Herr? Denn, erklärte er: "Ich bin nicht gesandt, als nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel" (Mt. 10:5,6; 15:24). Seine ganze Zeit bis zu seinem Tod war ihnen gewidmet, und da wurde sein erstes Werk für die Welt verrichtet, die erste Entfaltung seiner freien und alles überströmenden Gnade, die allen zur "rechten Zeit" wirklich ein Segen sein wird. Wenn die herausberufene Schar (die berufen wurde, Söhne Gottes, Erben Gottes und Miterben mit Jesus Christus, unserem Herrn, zu werden " die ihre Berufung und Erwählung festgemacht haben) vollständig ist, dann wird der Plan Gottes für die Errettung der Welt erst beginnen. Erst wenn der Same auserwählt, entwickelt und zu Macht erhöht ist, wird er den Kopf der Schlange zermalmen. "Der Gott des Friedens aber wird in kurzem den Satan unter eure Füße zertreten". (Röm. 16:20; 1. Mo. 3:15). Das Evangelium-Zeitalter macht die keusche Jungfrau, die treue Kirche, für den kommenden Bräutigam bereit. Und am Ende des Zeitalters, wenn sie "bereitet" ist (Offb. 19:7), kommt der Bräutigam, und die, die bereit sind, mit ihm zur Hochzeit einzugehen - der zweite Adam und die zweite Eva - werden eins und dann beginnt das herrliche Werk der Restitution. In der nächsten Zeitordnung wird der neue Himmel und die neue Erde, die Kirche, nicht länger die verlobte Jungfrau, sondern die Braut sein, und dann werden "der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst".

Das Evangelium-Zeitalter, das die Mission der Kirche keineswegs beendet, ist nur eine notwendige Vorbereitung für das große zukünftige Werk. Für diesen verheißenen und kommenden Segen seufzt die ganze Schöpfung zusammen und liegt in Geburtswehen bis jetzt und wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes (Röm. 8:22, 19). Und es ist eine gesegnete Tatsache, dass die freie Gnade im vollsten Maße nicht nur für die Lebenden, sondern ebenso für die, die gestorben sind, im Plan unseres Vaters als gesegnete Gelegenheit des kommenden Zeitalters bereitgestellt wird.

ANHÄNGER DER VORMILLENNIUMSLEHRE BLEIBEN HINTER DEN ERWARTUNGEN ZURÜCK

Einige, die etwas von den Segnungen, die beim zweiten Advent erwartet werden, erkennen und die die Tatsache, dass der Herr kommt, um den großen durch seinen Tod erkauften Segen auszuteilen, in einiger Hinsicht wertschätzen, sehen diesen letzten angeführten Punkt nicht, nämlich, dass die Personen in ihren Gräbern genauso viel Interesse an der herrlichen Regierung des Messias haben wie die, die sich zu jener Zeit weniger stark unter der Knechtschaft der Verdorbenheit " dem Tod " befinden werden. Doch so gewiss wie Jesus für alle starb, so müssen sie alle die Segnungen und Gelegenheiten haben, die er mit seinem eigenen kostbaren Blut erkaufte. Daher sollen wir im Millennium-Zeitalter Segnungen sowohl für alle in den Gräbern als auch für die, die sich nicht darin befinden, erwarten. Und dafür werden wir reichlich Beweis finden, wenn wir weiter in das Zeugnis des Herrn über das Thema schauen. Aufgrund des Planes Gottes zu ihrer Freilassung werden diejenigen, die sich im Grab befinden, "Gefangene der Hoffnung" genannt. Welches ist ihr Zustand, und wie soll er sein? Traf Gott keine Vorkehrung für diese, deren Zustand und Umstände er vorausgesehen haben muss? Oder bereitete er, von Grundlegung der Welt an, eine entsetzliche und unbarmherzige Vorkehrung für ihre heillose, ewige Qual, vor, wie viele seiner Kinder behaupten? Oder hält er in den Höhen und Tiefen, Längen und Breiten seines Planes noch eine Gelegenheit für alle bereit, zur Erkenntnis des einzigen Namens zu kommen und sich des ewigen Lebens durch einen Gehorsam gegenüber den Bedingungen zu erfreuen? Wir lesen, "Gott ist Liebe" und "also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe" (1. Joh. 4:8; Joh. 3:16). Würde es nicht scheinen, dass, wenn Gott die Welt so sehr geliebt hat, er die Vorkehrung getroffen haben könnte, dass nicht nur Gläubige errettet werden könnten, sondern dass auch alle hören könnten, um zu glauben?

Wiederum lesen wir: "Das war das wahrhaftige Licht, welches jeden in die Welt kommenden Menschen erleuchtet" (Joh. 1:9). Unsere Beobachtung sagt, das ist nicht so, jeder Mensch ist noch nicht erleuchtet worden, wir können nicht sehen, dass unser Herr mehr als einige Wenige der Milliarden der Erde erleuchtet hat. Selbst an diesem verhältnismäßig erleuchteten Tag, geben die Millionen von Heiden nicht den Anschein einer derartigen Erleuchtung, ebenso nicht die Sodomiter oder die große Zahl anderer in vergangenen Zeitaltern. Jesus Christus schmeckte durch die Gnade Gottes den Tod "für jeden" (Hebr. 2:9). Wenn er aber den Tod für die 143 Milliarden schmeckte, und das Opfer aus irgendeinem Grund nur für eine Milliarde wirksam wird, war die Erlösung dann nicht vergleichsweise ein Fehlschlag? Und geht in diesem Falle die Aussage des Apostels nicht zu weit? Wenn wir wiederum lesen: "Siehe, ich verkündige euch große Freude, die für DAS GANZE VOLK sein wird" (Lk. 2:10), uns umschauen und sehen, dass es nur für eine "kleine Herde" eine frohe Botschaft war, und nicht für das ganze Volk, wären wir genötigt, uns zu fragen, ob die Engel nicht im Wert und in der Breite ihrer Botschaft übertrieben und die Bedeutung des Werkes, das der Messias, den sie verkündeten, ausführen sollte, überbewertet hätten.

Eine andere Aussage ist: "Gott ist einer, und einer Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gab zum Lösegeld für alle" (1. Tim. 2:5, 6). Ein Lösegeld für alle? Warum sollten dann nicht alle Erlösten einen Nutzen aus dem Tod Christi haben? Warum sollten nicht alle zu einer Erkenntnis der Wahrheit kommen, damit sie glauben können?

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