Ich wünsche, dass mein erster Gedanke sein möge: "Wie soll ich dem Herrn all das vergelten, was er mir gutes getan hat? Ich will den Kelch des Heils erheben und anrufen den Namen des Herrn (um Gnade zur Hilfe). Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen, offen vor seinem ganzen Volk.” (Ps. 116:12-14).
Indem ich mich an den göttlichen Ruf: "Versammelt mir all meine Frommen, die den Bund mit mir schlossen beim Opfer” (Ps. 50:5) erinnere, bin ich entschlossen, heute, durch die hilfreiche Gnade des Herrn, mein Gelübde als ein Diener Gottes zu erfüllen und das Werk der Aufopferung des Fleisches und dessen Interessen fortzusetzen, damit ich an der Erbschaft des Königreiches mit meinem Erlöser teilhaben darf.
Ich werde danach streben, allen Menschen gegenüber schlicht und aufrichtig zu sein.
Ich werde danach trachten, nicht mir selbst zu gefallen und meine Ehre zu suchen, sondern dem Herrn zu gefallen und Ihn zu ehren.
Ich werde mich bemühen, den Herrn mit meinen Lippen zu ehren, damit meine Worte salbungsvoll und segensreich für alle sein mögen.
Ich werde danach streben, dem Herrn, der Wahrheit, den Geschwistern und allen, mit denen ich zu tun habe, treu zu sein, nicht nur in den großen, sondern auch in den kleinen Dingen des Lebens.
Im Vertrauen auf die göttliche Fürsorge und Vorsehung, die alle meine Interessen zu meinem höchsten Wohlergehen lenkt, werde ich versuchen, nicht nur in meinem Herzen rein zu sein, sondern jede Besorgnis, jede Unzufriedenheit und jede Entmutigung abzuweisen. Ich werde darüber, was der Herr in Seiner Vorsehung zulassen mag, weder murren noch mich beklagen, denn: "Im Glauben Ihm vertraue, mag kommen was da will”.