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01.10.2026
Ich will auf meine Wege achthaben, daß ich nicht sündige mit meiner Zunge; ich will
meinen Mund im Zaum halten, solange der Gottlose vor mir ist – Ps. 39:2 – REB.
Jede Person mit Erfahrung wird wahrscheinlich völlig mit der Behauptung übereinstimmen,
daß die Zunge in ihrem Einfluß mächtiger als irgendein anderes Körperteil
ist, sei es zum Guten oder zum Bösen. Die Erfahrung lehrt auch, daß es der großen
Mehrheit leichter fällt, irgendein anderes Organ zu beherrschen als die Zunge. Sie ist
eine so geschickte Dienerin, daß jeder Ehrgeiz, jede Leidenschaft und jede Neigung
der gefallenen Natur versucht, sie als eine Dienerin oder einen Kanal des Bösen zu
benutzen. Deshalb ist seitens des Christen vermehrte Wachsamkeit, Weisheit und
Sorgfalt erforderlich, um dieses Körperteil zu beherrschen und es der neuen Gesinnung
in Christus zu unterwerfen, damit es für ihn oder für andere kein Hindernis
werde, sondern im Gegenteil eine Hilfe auf unserem schmalen Weg – Z ’97, 156 (R
2156). R 2156
* * *Alle, denen es an Verschwiegenheit fehlt, neigen dazu, mit ihrer Zunge zu sündigen, und sie
äußern Dinge, die gegenüber Gott, gegenüber ihnen selbst und gegenüber anderen ungerecht
sind. Selbst diejenigen, die ein hohes Maß an Verschwiegenheit haben, sind nicht ganz
frei von diesem Fehler. Für beide Klassen, besonders für die erste, ist es notwendig, auf ihre
Neigungen, Gedanken, Beweggründe, Worte, Handlungen, Umgebungen und die Einflüsse,
die auf sie einwirken, achtzugeben, um das Richtige zu sagen und zu vermeiden, das Falsche
zu sagen. Gottes Volk muß zu allen Zeiten danach trachten, seine Zunge zu beherrschen, und
besonders muß es das in der Gegenwart der Gottlosen tun, die seine Worte mit selbstsüchtiger
Absicht und bösen Vorhaben verdrehen werden, wie es die ganze Geschichte beweist
- P ’36, 110.
Parallele Schriftstellen: Ps. 10:7; 12:3, 4; 15:1-3; 37:30; 141:3; 34:13; Hi. 38:2; 16:5; 27:4; Spr.
10:11, 13, 19-21, 31, 32; 11:12-14; 12:14-23; 13:2, 3; 14:3; 15:1, 2, 4, 7, 14, 23, 26, 28; 16:21-
24; 17:7, 27, 28; 18:6, 7, 13; 29:11, 20; Pred. 5:3, 7; Am. 5:13; Sach. 8:16; Mt. 12:37; Lk. 6:45;
Eph. 4:22, 25, 29; Kol. 4:6; Jak. 1:19, 26; 3:2, 13; Offb. 14:5.Hymns: 183, 130, 277, 150, 1, 116, 260. Poems of Dawn, 273: Three Gates of Gold. Tower Reading: Z ’11, 126 (R 4804). Fragen: Was waren die Erfahrungen dieser Woche in Übereinstimmung mit dieser Schriftstelle?
Was waren die Umstände? Was waren die Ergebnisse?
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